Donnerstag, 22. Dezember 2016

Rezension: Driven - Tiefe Leidenschaft

Titel: Driven - Tiefe Leidenschaft
Autorin: K. Bromberg
Seiten: 480
Preis: 9.99€
Verlag: Heyne
Genre: Erotik, Liebe
Ausgabe: Broschiert
Reihe: 5/7
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Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Klappentext:

Nach dem Tod ihrer Schwester will Haddie Montgomery nichts mehr von Beziehungen wissen. In den Armen von Beckett Daniels sucht sie eigentlich nur ein wenig Ablenkung von ihrer Trauer. Doch so sehr sie es auch versucht: Haddie kommt nicht von ihm los. Ist die Aussicht auf wahre Liebe das Risiko der Enttäuschung wert?

Meinung:

Das Cover finde ich sehr hübsch und passt auch gut zu den anderen Büchern der Reihe. Mir persönlich gefällt das Blau auch besser als das Pink, was man ja von den vier Bänden davor gewohnt ist.

In diesem Buch dreht es sich nicht um Colton und Rylee, sondern um Rylees beste Freundin Haddie und Coltons besten Freund Beckett. Haddies Schwester ist aufgrund von Brustkrebs gestorben, was das Leben von Haddie total erschüttert hat. Als sie mit angesehen hat, wie der Mann ihrer verstorbenen Schwester gelitten hat, hat sie sich geschworen, sich nie an einen Mann zu binden, denn auch sie könnte Brustkrebs haben, da diese Krankheit in der Familie liegt. Eigentlich möchte sie sich mit Beckett nur von ihrem Leben ablenken, aber die beiden kommen einfach nicht mehr voneinander los. Wenn Haddie versucht ihn wegzustoßen, lässt Beckett nicht locker, da er weiß, dass Haddie auch Gefühle für ihn hat. Haddie will Beckett aber nicht zumuten, dass er mit ansehen muss, wie sie stirbt, falls sie wirklich Brustkrebs hat...

Ich fand Haddie auch schon in den anderen Teilen der Driven Reihe immer recht sympathisch und habe mich deswegen sehr gefreut, als ich gehört habe, dass auch über sie ein Buch erscheinen würde. Nach außen hin wirkt Haddie ziemlich sorglos und wie jemand, der gerne Spaß hat, aber im inneren sieht es bei Haddie ganz anderes aus. Haddie hat wirklich sehr große Angst, dass auch sie Brustkrebs bekommt, denn ihre Schwester, Lexie, und ihre Mutter hatten Brustkrebs. Deswegen ist ihre Chance ziemlich hoch. Ihre Schwester hat einen Ehemann und eine Tochter zurückgelassen, um die sich Haddie kümmert. Sie möchte Lexies Tochter möglichst viel über ihre Mutter erzählen, damit sie weiß, was für ein toller Mensch sie war. Aber wie soll sie das machen, wenn sie selbst stirbt? An jemanden binden möchte sie sich auch nicht, da sie sieht, wie sehr Lexies Ehemann unter dem Tod seiner Frau leidet. Haddie ist absolut selbstlos und möchte für alle immer nur das Beste. Deswegen stößt sie auch Beckett immer wieder von sich. Sie denkt nicht daran, was für sie gut wäre, sondern möchte, dass es den anderen so gut wie möglich geht. Im Grunde ist das ja eine gute Charaktereigenschaft, aber das sorgt bei Haddie dafür, dass sie sich selbst ihr Glück verweigert, denn sie weiß, dass sie mit Beckett glücklich sein könnte. Ich verstehe Haddie total und kann ihre Ängste gut nachvollziehen. In einer solchen Situation würde ich wahrscheinlich genauso handeln. Haddie ist mir über das Buch hinweg total ans Herz gewachsen und sie ist ein Charakter, der mir wahrscheinlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird, denn sie ist auch eine unglaublich starke und mutige Frau.

Beckett kennt man ja aus den vorherigen Teilen als Coltons besten Freund. Auch ihn finde ich wieder sehr sympathisch. Beckett ist ein bodenständiger und netter Kerl, der kein Bad Boy Image braucht, um attraktiv zu sein. Er weiß, was er will und er kämpft auch dafür. Und das ist in diesem Fall Haddie. Ich fand es sehr sympathisch, wie hartnäckig er am Ball geblieben ist und dass er seinen Gefühlen gefolgt ist und sich nicht hat kleinkriegen lassen. Man merkt, dass Beckett viel an Haddie liegt und er aufrichtige Gefühle für sie hegt, aber er ärgert sich schon darüber, dass sie ihn immer wieder wegstößt. Allerdings weiß er, damit umzugehen. Beckett ist irgendwie auch ziemlich niedlich und er ist auch auf jeden Fall humorvoll. Insgesamt mochte ich Beckett sehr gerne und auch er ist mir in einer gewissen Weise ans Herz gewachsen.

Wer mich schon ein bisschen länger verfolgt, weiß, dass ich ein totaler Fan der Driven Reihe bin. Ich komme aus dem Schwärmen schon gar nicht mehr raus, wenn ich nur an diese Reihe denke. Entsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen an dieses Buch. Als ich das Buch das erste Mal in den Händen gehalten habe, habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind. Der Schreibstil ist wie gewohnt wieder Klasse und lässt sich super leicht lesen. Ich habe das Buch wirklich sehr schnell durchgelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte, zu lesen. Mich hat das Buch also total gefesselt. Die Story wird auch nicht langweilig, sondern bleibt immer interessant. Das Buch ist teilweise ziemlich humorvoll und schön, aber es ist auch sehr emotional und ergreifend. Ich musste schon ein paar Tränen verdrücken, da mir die Geschichte ziemlich ans Herz gegangen ist. Das Buch konnte meine Erwartungen also komplett erfüllen!

 Fazit:

Das Buch zeugt von sehr sympathischen Charakteren, einem klasse Schreibstil und einer absolut fesselnden Handlung. Ich kann euch das Buch nur empfehlen. Wenn ihr die anderen Teile der Driven Reihe noch nicht gelesen habt (Schämt euch! ;D), könnt ihr dieses Buch trotzdem problemlos lesen. Für alle Fans von Liebesromanen ist dieses Buch genau richtig!


Bewertung:

5 von 5 Sternen


Kommentare:

  1. Hey :)

    Ich lese dieses Buch auch gerade und bin beigeistert. Muss zugeben es ist mein erstes Buch der Reihe, schande über mich ;) Hatte aber überhaupt keine Probleme ins Buch reinzukommen.

    Liebe Grüße
    Luna
    http://luna-liest.blogspot.co.at

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    1. Hi Luna,

      das freut mich! :) Du musst die anderen Teile unbedingt auch noch lesen! ;D

      Ganz liebe Grüße,
      Nina

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  2. Hey :)
    Mir hat das Buch auch total gut gefallen! Ich glaube sogar, dass ich es einen Tick besser finde als die bisherigen Driven Bücher üer Rylee und Colton.

    Ganz liebe Grüße,
    Myri

    http://myri-liest.blogspot.de/

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    1. Huhu Myri,

      mhm, ich glaube ich mag Rylee und Colton immer noch ein Tickchen lieber ;)

      Liebste Grüße,
      Nina

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