Sonntag, 18. September 2016

Rezension: Until Friday Night


Titel: Until Friday Night
Autorin: Abbi Glines
Seiten: 304
Preis: 8.99€
Verlag: Piper
Ausgabe: Broschiert
Genre: New Adult
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Danke an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar!


Klappentext:


Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.


Meinung:

Das Cover unterscheidet sich ja schon von den anderen Abbi Glines Büchern. Allerdings finde ich das sehr positiv, da mir das pink und die kleinen Herzchen sehr gut gefallen. Typisch Mädchen... Man sieht an dem Cover sofort, dass es sich um einen Roman handelt, bei dem die Protagonisten etwas jünger sind, da das Buch wie ein typischer High-School Roman aussieht. Wenn man jetzt mal von der Vincent Boys Reihe absieht, handeln Abbi Glines Bücher ja normalerweise eher von etwas älteren Protagonisten, deswegen ist das jetzt mal eine schöne Abwechslung.


Der Inhalt ist auch ziemlich besonders. Wie immer haben die Protagonisten ein Problem oder ihnen ist etwas Schlimmes widerfahren. Maggie spricht nicht mehr seit jener schlimmen Nacht und Wests Dad ist an Krebs erkrankt. Beide führen kein einfaches Leben. West versucht seinen Kummer zu vertuschen und erzählt noch nicht einmal seinen besten Freunden, dass sein Vater krebskrank ist, obwohl er schon seit einem Jahr krank ist. Aber West möchte es immer noch nicht wahrhaben. Er tut weiterhin so als wäre er der beliebte Footballstar ohne irgendwelche Probleme. Das ändert sich allerdings als er Maggie kennenlernt, die bei der Mutter seines besten Freundes Brady eingezogen ist, da ihre Mutter tot ist und ihr Vater im Gefängnis sitzt, muss sie nun bei ihrer Tante leben. Obwohl Maggie nicht spricht, beginnt er, ihr von seinen Problemen zu erzählen, woraufhin sie beginnt, mit ihm zu sprechen. Dadurch dass sie beide so viel durchgemacht haben, fühlen sie eine enge Verbindung zueinander, aber wie lange wird es wohl gut gehen, dass Maggie nur mit West spricht und mit niemandem sonst... 

Maggie und West sind beides hervorragend ausgearbeitete Charaktere, die ich beide sehr ins Herz geschlossen habe. Ich kann verstehen, warum West seinen Freunden nichts von seinem kranken Dad erzählt, da ich mir vorstellen kann, wie schrecklich es sein muss, wenn eine geliebte Person unheilbar erkrankt. Wenn er mit seinen Freunden nicht darüber spricht, kann er zumindest, wenn er nicht zu Hause ist, so tun als wäre in seinem Leben alles in Ordnung. Seine Beziehung zu Mädchen finde ich jetzt nicht ganz so toll, da er sie ausnutzt und sie ihn, aber die Jungs in den New Adult Romanen müssen ja meistens wie Bad Boys wirken. Allerdings ist West im Inneren sehr gefühlvoll und süß.

"Nun, da ich sie an meiner Seite hatte, fragte ich mich, wie ich ohne sie so lange hatte überleben können." (Seite 220, Z. 3-4)

Maggie spricht nicht, auch wenn sie es manchmal gerne möchte. Sie hat furchtbare Angst ihre Stimme wieder zu hören, denn sie weiß, dass dann die Gefühle jener schrecklichen Nacht, die ihr Leben verändert hat, hochkriechen können. Ich habe total mit Maggie mit gefiebert und gehofft, dass sie endlich etwas sagt. Genauso wie ich bei West gehofft habe, dass sein Vater noch lange lebt. Ich habe mich demnach auch total gefreut, als Maggie das erste Mal etwas zu West gesagt hat. Die Gespräche, die von da an erst zögerlich begonnen haben, dann aber immer länger wurden, waren so schön und gleichzeitig traurig. Allerdings hatte ich die ganze Zeit Angst, dass die beiden auffliegen und dass die Leute Maggie dann böse sind, weil sie nicht mit ihnen spricht.

Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr gerne und sie waren auch alle gut ausgearbeitet. Besonders gerne mochte ich Wests Vater, der sehr liebevoll und nett wirkt, aber auch Humor hat. Als man ihn das erste Mal richtig kennenlernen konnte, mochte ich ihn sofort und war gleich noch trauriger, dass er krank ist. Ich wollte einfach nicht, dass West diesen tollen Mann verliert. Auch die Liebe zwischen Wests Dad und seiner Mom war so schön. Man hat richtig gemerkt, wie sehr die beiden einander lieben. Es war aber auch schrecklich zu sehen, wie sehr Wests Mom unter der Erkrankung ihres Mannes leiden musste. Besonders schlimm war es immer dann, wenn sie zusammengebrochen ist.
Auch Brady mochte ich sehr gerne. Am Anfang habe ich ihn noch für sehr arrogant gehalten, aber als sein Beschützerinstinkt gegenüber Maddie herausgekrochen ist, mochte ich ihn gleich viel lieber. Er hat sich als sehr fürsorglicher Cousin mit Humor herausgestellt, dem sehr viel an West und Maddie liegt.

Zu dem Schreibstil muss ich eigentlich nicht viel sagen, da der genauso wie bei allen Büchern von Abbi Glines sehr schön flüssig und sehr gut zu lesen ist, sodass man schnell von dem Buch gefangen wird und nicht mehr aufhören kann zu lesen, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.


Fazit:

Dieses Buch ist wieder ein super Buch von Abbi Glines und absolut empfehlenswert, genauso wie alle anderen Bücher der Autorin. Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und die Story ist auch mal etwas Besonderes. Man wird von dem Buch gefangen genommen und erst wieder losgelassen, wenn man damit durch ist. Ich musste so sehr mit den Protagonisten mitfiebern und auch die Beziehung zwischen Maggie und West ist wunderschön.


Bewertung:

5 von 5 Sternen


Kommentare:

  1. Hallo Nina,
    deinem Nachnamen zu urteilen magst du wohl Cam ;) oder denk ich da in die falsche Richtung? ^^
    Bin gerade am stöbern und so bei dir gelandet und bleibe gleich als Leserin.

    Den neuen Reihen Start hab ich auch gelesen und kann dir nur zustimmen. Aber ich mag die Autorin eh total gerne 💕
    Liebe Grüße
    Tanja
    www.weinlachgummis.blogspot.de
    P.s bei mir läuft gerade ein kleines Gewinnspiel, würde mich freuen wenn du Lust hast teilzunehmen :)

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    1. Hey Tanja,

      das hast du ganz richtig erkannt ;) Das freut mich aber! Ja, die Autorin ist wirklich super. Na dann, schaue ich doch direkt mal bei dir vorbei! :D

      Ganz liebe Grüße,
      Nina

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