Samstag, 10. März 2018

Rezension: One of us is lying

Titel: One of us is lying
Autorin: Karin M. McManus
Verlag: cbj
Seiten: 448
Ausgabe: Gebunden
Preis: 18€
Genre: Jugendbuch
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Klappentext:

An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv...

Meinung:

Das Cover finde ich richtig cool! Die Idee eine Collage aus den Gesichtern der Hauptpersonen ist richtig klasse und es passt einfach perfekt zum Buch. Ich finde dieses Cover sogar schöner als das originale!

Inhalt: Fünf Schüler sind zum Nachsitzen versammelt, doch einer wird den Nachmittag nicht überleben. Brownyn ist die Vorzeigeschülerin und mit ihren perfekten Noten schon so gut wie auf dem Weg nach Yale. Addy ist eines der beliebtesten Mädchen der Schule und Nate der typische Bad Boy. Cooper ist ein spitze Baseball Spieler, der große Chancen darauf hat, ein Profispieler zu werden. Und der fünfte im Bunde ist Simon. Er gräbt alle Geheimnisse der Schüler der Bayview High aus und veröffentlicht diese dann auf seiner Gossip App. Als Simon beim Nachsitzen an einem allergischen Anfall stirbt, sind nur Addy, Brownyn, Cooper und Nate da - sie stehen also alle unter Verdacht. Da sie alle Geheimnisse hüten, die auf gar keinen Fall jemals ans Licht kommen sollen, haben sie auch alle ein Motiv...

Einstieg: Das Buch wurde ja in Amerika total gehypt und nun ist es endlich auch auf Deutsch erhältlich. Meine Freude war dementsprechend riesig, weswegen ich das Lesen gar nicht abwarten konnte. Der Klappentext hat sich nämlich schon mal mega spannend angehört und der Einstieg ins Buch ist mir auch sehr gut und schnell gelungen. Ich dachte erst, dass ich vielleicht Probleme damit haben könnte, dass immer zwischen den vier Perspektiven der Verdächtigen hin und her gewechselt wird, aber da gewöhnt man sich sehr schnell dran. Super finde ich auch, dass das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist!

Brownyn ist das Ass in der Schule und extrem schlau. Auch wenn es so wirkt, als wäre sie das Vorzeigekind schlechthin, hat auch sie etwas zu verbergen... Ich fand Brownyn von Anfang an sehr sympathisch, obwohl ich natürlich auch ihr immer etwas skeptisch gegenüberstand, da schließlich jeder der Mörder sein könnte. Sie findet über das Buch hinweg heraus, was sie in ihrem Leben will und setzt sich auch mal über Regeln hinweg.

Addy ist die Highschool Schönheit mit dem tollen Freund, auf die jeder neidisch ist. Doch eigentlich ist sie nur die Freundin von und existiert gar nicht mehr eigenständig. Addy ist wohl diejenige, die die größte Entwicklung durchmacht. Am Anfang ist sie ziemlich unsicher, doch sie gewinnt immer mehr an Selbstbewusstsein. Über das Buch hinweg habe ich sie immer weiter ins Herz geschlossen und fand, dass sie einfach ein sehr gut ausgearbeiteter Charakter ist.

Cooper ist der Good Boy. Er spielt perfekt Baseball und ist zu allen nett, sodass alle ihn lieben. Doch auch er hat ein Geheimnis, das ihn sehr belastet und sein ganzes Leben verändern würde, wenn es jemals herauskäme. Je besser man Cooper kennenlernt, desto lieber hat man ihn. Es werden immer neue seiner Facetten herausgestellt und auch hier kann ich sagen, dass die Autorin einen tollen Charakter erschaffen hat.

Nate ist der Bad Boy schlechthin; bekannt als Drogendealer und Schulschwänzer. Doch hinter dieser ganzen Fassade steckt viel mehr, als man zuerst denkt. Seine familiären Verhältnisse setzen ihm sehr zu, da sein Vater trinkt und seine Mutter beide verlassen hat, weswegen er schon früh sehr viel Verantwortung übernehmen musste. Auch Nate fand ich sehr sympathisch und habe gerne seine Gedankengänge verfolgt, da man so gesehen hat, was bei ihm alles noch unter der Oberfläche schlummert.

Dieses Buch hat einen ganz besonderen Spannungsfaktor, da man nicht weiß, ob man der Person, dessen Gedanken man gerade verfolgt, überhaupt trauen kann. Schließlich kann jeder der potenzielle Mörder von Simon sein. Ich habe die ganze Zeit gerätselt, wer schuld sein könnte und fand das Buch deswegen insgesamt einfach sehr spannend. Man bekommt immer mehr Hinweise und damit hat sich dann auch immer mein Verdacht geändert, wer der Mörder sein könnte. Neben der Frage, wer an Simons Tod schuld ist, passieren aber auch noch viele andere Dinge. Das Privatleben der vier Schüler wird nämlich nicht nur wegen der Ermittlungen komplett verändert. Es gibt auch Liebesgeschichten, was ich natürlich als bekennender Liebesroman-Fan klasse fand!
Auch der Schreibstil hat mir, wie zuvor schon erwähnt, sehr gut gefallen. Man hat sich schnell an die sich wechselnden Perspektiven gewöhnt und es stellt sich ein Lesefluss ein, dem man gar nicht mehr entkommen kann.

Fazit:

Spannend, spannender, "One of us is lying"! (Ich weiß, ich bin eine ganz Witzige ;D)

Bewertung:
 
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den cbj Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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