Montag, 22. August 2016

Rezension: The Deal - Reine Verhandlungssache

Titel: The Deal - reine Verhandlungssache
Autorin: Elle Kennedy
Preis: 9.99€
Verlag: Piper
Seiten: 448
Genre: New Adult
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Klappentext:

Sie lässt sich auf einen Deal mit dem College Bad Boy ein ... Hannah ist verknallt. Doch während die gewissenhafte Einser-Studentin für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm Justin gegenüber kein Wort heraus. Sie ist verzweifelt. Warum sonst hätte sie sich auf das Angebot von Garrett Graham, dem selbstverliebten, kindischen und vor allem sturen Captain des Eishockey-Teams einlassen sollen? Der von ihm vorgeschlagene Deal: Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Abschlussprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Vielleicht wird Justin dann endlich auf sie aufmerksam. Hannah zögert noch kurz, gibt dann aber nach, denn der Plan könnte aufgehen.
Quelle


Meinung:

Ich habe dieses Buch so oft auf anderen Blogs und Instagram gesehen, dass ich es unbedingt kaufen musste, da die Rezensionen auch immer durchweg positiv ausgefallen sind.
Das Cover finde ich sehr hübsch, weil es so hell und freundlich aussieht, wodurch es für mich sehr ansprechend wirkt.
Die Story hört sich meiner Meinung auch extrem spannend an, weswegen ich auch nicht lange warten konnte, das Buch anzufangen. Die Perspektive wechselt immer zwischen Hannah und Garrett, was ich immer sehr gut finde, da man so beide verstehen kann.

Hannah will sich erst nicht darauf einlassen, Garrett Nachhilfe zu geben, da sie genug zu tun hat mit der dem College und ihrem Job. Allerdings bleibt Garrett am Ball, denn er braucht unbedingt Hannah, da sie die einzige ist, die in der Abschlussprüfung eine 1 geschafft hat. Wenn er seine Note nämlich nicht verbessern kann, darf er nicht mehr Eishockey spielen und das wäre schlimm, weil so seine Karriere zerstört werden würde. Als er herausfindet, dass Hannah auf Julian steht, weiß er, wie er sie überzeugen kann und sie stimmt zu. Der Deal steht also: Er tut so als wären sie zusammen, damit Julians Eifersucht geweckt wird und er endlich auf Hannah aufmerksam wird. Doch niemand hat geahnt, dass Hannah und Garrett bald auch Gefühle für einander entwickeln...

Hannah fand ich das ganze Buch durch total sympathisch. Sie musste in ihrem Leben ein schweres Ereignis erleiden, das sich auch auf das Leben ihrer Eltern ausgewirkt hat, die nun total pleite sind und sich noch nicht mal einen Flug zum gemeinsamen Thanksgiving leisten können. Allerdings kann Hannah sie auch nicht besuchen, denn dort lauern die Geister ihrer Vergangenheit. Trotz dieses Rückschlags gibt Hannah nie auf. Sie ist ehrgeizig, eine sehr gute Studentin und arbeitet nebenbei noch in einem Diner. Sie hat eine tolle Persönlichkeit und ist sehr stark. Das ist mal eine tolle Abwechslung zu diesen ganzen unterwürfigen Dingern aus anderen Büchern.

Auch Garrett Graham ist ein super ausgearbeiteter Charakter. Zuerst ist er der typische Draufgänger mit seinen ganzen Mädels, die er ständig mit ins Bett nimmt, doch schnell wird klar, dass auch sein Leben alles andere als perfekt ist. Sein Leben könnte es sein, wenn da nicht eine Person wäre, die er seit seiner Geburt nicht mehr los wird: Sein Vater. Er kommt zu jedem seiner Spiele, da er selbst früher ein berühmter Eishockeystar war. Nun will er unbedingt, dass Garrett in seine Fußstapfen tritt. Sie wechseln nie ein Wort, obwohl sein Dad jedes Mal auf dem Parkplatz auf ich wartet, aber die Wunden der Vergangenheit sind einfach zu tief, weswegen Garrett nie wieder ein Wort mit ihm wechseln möchte.

Die Entwicklung der beiden ist auch schön mit anzusehen. Bei jedem Treffen baut sich zwischen den beiden eine größere Spannung auf. Auch wenn sie sich nur freundschaftlich treffen, sind die beiden total süß zusammen, besonders ihren Serienmarathon fand ich toll. Als sie sich das erste Mal geküsst haben, habe ich mich total für die beiden gefreut, aber nach dem Kuss, verhielt sich Hannah ganz anders, als Garrett es sich erhofft hatte...

Bei jedem auf und ab habe ich mit gefiebert und es gab auch überraschende Wendungen, die das Buch noch besser gemacht haben. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen. Ich habe mich abends ins Bett gelegt und gelesen und konnte einfach nicht mit diesem Buch aufhören, sodass ich ewig aufgeblieben bin, um es zu beenden. Der Schreibstil ist auch sehr schön flüssig und leicht zu lesen, sodass man das Buch auch ziemlich schnell lesen kann.

Fazit:

Wie man wahrscheinlich schon gemerkt habe, kann ich das Buch hundertprozentig  empfehlen. Es ist eine tolle Story mit super Charakteren und einem sehr angenehmen Schreibstil. Jedem, der New Adult mag, wird das Buch bestimmt gefallen, denn in diesem Genre gehört es definitiv zu einem der besten Bücher.

Bewertung:

5 von 5 Sternen




Sonntag, 21. August 2016

Rezension: Royal Dream von Geneva Lee

Titel: Royal Dream
Autorin: Geneva Lee
Verlag: Blanvalet
Seiten: 351
Preis: 12.99€
Genre: Erotik
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Klappentext:

Belle Stuarts Leben liegt in Trümmern. Ihr Verlobter hat sie betrogen, ihre Hochzeit ist abgeblasen, und Belle braucht dringend einen Job. Aber wer stellt schon eine Oxford-Absolventin ein, die nichts vorzuweisen hat als die Planung einer Hochzeit, die nie stattfinden wird? Belles letzte Chance ist die Stelle als persönliche Assistentin von Smith Price. Der Londoner Anwalt ist unerhört erfolgreich, unerträglich arrogant und unglaublich sexy – und er verlangt ständige Bereitschaft ... Belle spürt sofort, dass dieser Mann Gefahr bedeutet, dass sie sich von ihm fernhalten sollte, aber ist sie stark genug, um sich seiner dunklen Anziehungskraft zu entziehen? Quelle


Meinung:

Das Cover finde ich wunderschön, wie bei der ganzen Royal Saga. Obwohl ich sagen muss, dass mir die goldenen sogar noch besser gefallen als die silbernen. Das Buch wirkt durch dieses elegante Cover total hochwertig und ,wie der Titel schon sagt, royal. Allerdings steht dieses elegante Cover in einem krassen Gegensatz zu dem Inhalt...
Da ich die drei Teile rund um Clara und Alexander auch gelesen habe, wusste ich schon so ungefähr, was mich erwarten wird. Den ersten Teil der Royal Serie fand ich nicht gut, habe den anderen Teilen aber doch eine Chance gegeben. Royal desire, der zweite Teil, war dann allerdings ganz in Ordnung. Zwar nicht besonders umhauend, aber auch nicht so schlecht wie der erste Teil. Den dritten Band musste ich natürlich unmittelbar darauf  auch lesen und den fand ich dann wirklich ziemlich gut. Und da dachte ich mir: Ach, wenn dir der doch eigentlich so gut gefallen hat, dann kaufst du dir doch direkt auch den ersten Teil aus der Welt rund um Belle und Smith. Ich fand Belle ziemlich sympathisch in den drei Royal Bänden, weswegen ich mich schon auf ihr Liebesleben gefreut habe. Als ich das Buch aufgeschlagen habe, war ich auch noch voller Euphorie, aber dann nach dem ersten Kapitel aus Smiths Sicht kam so langsam die Resignation. Ich dachte, dass dieses Buch vielleicht nicht ganz so vulgär wäre wie die anderen Teile, aber da habe ich total daneben gelegen. Ich mochte Alexander in Royal Passion überhaupt nicht. Seine Ausdrucksweise und seine Vorlieben haben mir wirklich gar nicht gefallen. Deswegen habe ich geglaubt, dass mir Smith bestimmt nicht so schlecht gefallen kann wie Alexander im ersten Teil, denn das wäre wirklich sehr schwer zu toppen. Aber Smith hat es wirklich geschafft, dass ich ihn noch schlimmer finde. Schon im ersten Kapitel von ihm war ich etwas angeekelt von seiner vulgären Ausdrucksweise. Also wirklich, wenn alle Männer so denken wie Alexander und Smith, kann ich mich gleich eingraben, denn das finde ich echt nicht besonders ansprechend. Tja, Smith hat aber erst nach ca. 100 Seiten, sein wahres Gesicht gezeigt, von dem ich dann noch mehr schockiert war. Ich fand auch dieses affige "Ich schlafe nie mit Smith" Gehabe von Belle total unglaubwürdig. Sie tut so als wäre sie eine ganz starke Frau, die sich nie mit ihrem Chef einlassen würde und springt dann nach kürzester Zeit mit ihm in die Kiste. Vor allem ihr Umschwung war etwas plötzlich. Er brauchte ihr nur zu sagen, wie sehr er sie will, dann wegfliegen und als er dann wieder da war, brauchte er gar nicht viel zu sagen, denn sie ist einfach sofort mit ihm nach Hause gegangen. Dann folgte die erste Sexszene und die war nicht cool. Belle sollte sein blödes Auto ablecken, weil ihn das angemacht hat. Da war Smith bei mir unten durch. Also bitte, Smith, was sollte das? Und vor allem, Belle, warum zum Teufel machst du so was? Überleg mal, wie viele Bakterien an so einem Lenkrad oder einem Schaltknüppel sind. Aber Smith hat noch mehr auf dem Kasten. Er steht natürlich auch noch auf Schläge und Halsbänder. Als das Halsband zum Einsatz gekommen ist, hätte ich am liebsten gekotzt. Dieses Buch ist so voll von Sexszenen (Ja, ich glaube,sie haben es geschafft, noch mehr Sex als Alexander und Clara zu haben und da war es mir schon zu viel), dass die Story total auf der Strecke bleibt. Also in diesem Buch ist eigentlich kaum etwas passiert, außer dass sie die Protagonisten sich mal in den Haaren hatten. Man hätte das Buch wahrscheinlich auf 50 seiten oder weniger kürzen können, um die Story zu erzählen.
Ich denke, man hat ganz gut gesehen, dass ich die beiden Protagonisten nicht mag. Smith ist mir einfach viel zu dominant und verkorkst. Und Belle ist so schrecklich unterwürfig und redet sich ständig ein, dass sie das nur im Bett ist und nicht außerhalb davon, aber das stimmt überhaupt nicht.
So jetzt kommt mal etwas Positives zu dem Buch: Der Schreibstil ist echt sehr flüssig und toll zu lesen. Man kann das Buch wirklich einfach mal zwischendurch lesen, denn man hat es wirklich schnell durch.

Fazit:

Wenn euch Royal Passion gefallen hat und ihr dominante Männer mit schrägen Vorlieben mögt, werdet ihr dieses Buch bestimmt lieben, aber für mich war es einfach nichts. Auch wenn ich so viele negative Punkte aufgezählt habe (Mir ist gerade sehr langweilig und ich bin schlecht gelaunt, deswegen musste ich einfach mal alles erörtern, was mich gestört hat.), werde ich dem Buch nicht einen Stern geben, weil ich das grundsätzlich nicht mache, da hinter jedem Buch sehr viel Zeit und Arbeit stecken, wofür jedes Buch schon mal mindestens einen Stern kriegt. Außerdem hat mir der Schreibstil von Geneva Lee sehr gut gefallen und ich liebe das Cover, weswegen ich mir die anderen Teile bestimmt auch noch irgendwann kaufen muss. (Ich weiß, dass das dämlich ist, aber das ist mir egal :) )

Bewertung:

2 von 5 Sternen


Dienstag, 16. August 2016

Rezension: Hardpressed von Meredith Wild

Titel: Hardpressed - Verloren
Autor: Meredith Wild
Preis: 12.99€
Verlag: LYX
Seitenzahl: 352
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Klappentext:


Ericas und Blakes Beziehung war vom allerersten Augenblick an stürmischer, intensiver und leidenschaftlicher als alles, was die beiden je zuvor erlebt haben. Obwohl Blake eine dominante und kontrollierende Seite hat, ist es ihm gelungen, Ericas Vertrauen zu gewinnen. Endlich ist sie bereit, die hohen Mauern um sich herum einzureißen und sich Blake hinzugeben. Doch dann holen die Dämonen ihrer Vergangenheit sie erneut ein. Und Erica muss eine Entscheidung treffen, die ihre Liebe zu Blake für immer zerstören könnte.
Quelle


Meinung:

Der erste Teil der Hard Reihe hat mir wirklich gut gefallen, weswegen ich den zweiten Teil natürlich auch unbedingt lesen wollte. An Blake hat mir im ersten Teil so gut gefallen, dass er zwar ziemlich dominant war, Erica aber immer gut behandelt hat. Außerdem war diesmal nicht der Mann derjenige, der sich vor einer Beziehung sträubte, sondern die weibliche Protagonistin. Normalerweise sind die Männer in solchen Büchern ja diejenigen, die ach so viele schlimme Sachen erlebt haben und sich bloß nicht an jemanden binden wollen. Blake ist da anders, was ich mal sehr erfrischend fand. Erika mag ich auch total gerne, weil sie nicht das kleine naive Mädchen ist, sondern eine starke Frau, die viel überstehen musste. Ich finde es auch gut, dass sie ihr eigenes Unternehmen aufgebaut hat. Das spricht doch mal ganz klar für die Emanzipation! Auch im zweiten Teil mochte ich die beiden wieder sehr gerne, obwohl Blake seine dominante Seite einmal ziemlich extrem herausgekehrt hat. Das fand ich jetzt nicht so toll. Die, die das Buch schon gelesen haben, wissen wahrscheinlich, welche Stelle ich meine. Am Anfang habe ich befürchtet, dass das Buch nur so vor Sexszenen strotzt. Das war glücklicherweise nicht. Also es gibt welche mit deutlich mehr. (Ich sag nur Crossfire!) Das Buch hatte wenigstens eine Story, (Ich sage nochmal: Crossfire!) welche mir sehr gut gefallen hat. Es kam richtig spannend, als Daniel sein wahres Gesicht gezeigt hat. Ich hasse diesen Kerl wirklich total! Die Liebesbeziehung zwischen Blake und Erica ist total authentisch, da man merkt, wie sehr die beiden einander brauchen und lieben. Ich fand das Buch wirklich sehr abwechslungsreich und charismatisch!  

Fazit:

Jeder, der Lust auf eine Liebesgeschichte mit viel Charme und Gefühl, aber auch Spannung hat, sollte sich die Hard Reihe unbedingt mal angucken. Alle, denen der erste Band gefallen hat, gefällt sicher auch der zweite. Ihr werdet einen Kauf nicht bereuen!

Bewertung:

4,5 von 5 Sternen

Freitag, 12. August 2016

Rezension: Dark Love - Dich darf ich nicht finden

Titel: Dark Love - Dich darf ich nicht finden
Autor: Estelle Maskame
Preis: 9.99€
Verlag: Heyne
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Klappentext:

Vor genau dreihundertneunundfünzig Tagen hat Eden ihn zuletzt gesehen – ihren Stiefbruder Tyler. Den Jungen, den sie heimlich liebt. Den sie aber eigentlich nicht lieben darf, weil ihre Familie strikt dagegen ist. Doch nun endlich werden sie einen herrlichen Sommer gemeinsam verbringen: in New York, der Stadt, die nie schläft. Mit tausend Schmetterlingen im Bauch kommt Eden am Flughafen an, und als sie in Tylers smaragdgrüne Augen blickt, ist es auch schon um sie geschehen. Gemeinsam streifen sie durch den Big Apple, und es wird immer klarer, dass die beiden nicht voneinander losgekommen sind. Werden sie ihren verbotenen Gefühlen widerstehen können?

Erster Satz:

Dreihundertneunundfünfzig Tage

Achtung! Spoiler!

Meinung:

Nachdem ich den ersten Teil beendet hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Leider war ich ja auf Mallorca und das Buch gab es da nirgendwo. Also musste ich ein paar Wochen warten. Es versteht sich, dass ich, als ich wieder zu Hause war, natürlich direkt in die Buchhandlung flitzen musste, um mir dieses Schätzchen zu zulegen. Ich habe es dann auch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen, sodass ich euch jetzt meine Meinung dazu sagen kann. Also das erste Buch ist ja da zu Ende gegangen, wo Tyler nach New York gegangen ist und Eden mit Dean zusammen war. Nun möchte Eden ihre Ferien, bevor sie aufs College geht, mit Tyler in New York verbringen. Das passt Dean natürlich gar nicht und als Eden sich daraufhin in New York kaum mehr bei ihm meldet, wird er wütend. Eden vergisst Dean mit zunehmender Zeit in New York, da sie die ganze Zeit mit Tyler zusammenhängt. Sie ist sich allerdings nicht sicher, ob der überhaupt noch etwas für sie empfindet. Womit beide überhaupt nicht rechnen, sind ein paar Überraschungsbesucher, die plötzlich auftauchen... ich sage nur: Rachel is back!
Das Buch lässt sich wirklich leicht lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen, sodass ich es kaum mehr aus der Hand legen konnte. Allerdings fand ich, genauso wie im ersten Teil schon, dass das Drama darum, dass sie Stiefgeschwister sind, ein bisschen überzogen ist. Wären sie echte Geschwister oder Halbgeschwister dann wäre es schlimm, aber sie sind doch nur Stiefgeschwister. Grundsätzlich liebe ich solche Geschichten über verbotene Liebe, weil so noch ein bisschen mehr Spannung reinkommt, aber hier fand ich es teilweise ein bisschen übertrieben. Da fand ich Stepbrother Dearest ein bisschen gelungener in der Hinsicht.
Edens unbändige Eifersucht gegenüber Emily war teilweise ein bisschen over the top, aber das war zumindest ein wenig verständlich, denn Edens Gefühle gegenüber Tyler waren noch sehr stark, sodass ein anderes Mädchen sie gestört hat. Aaaber wenn er doch tausendmal sagt, dass er NICHT mit ihr zusammen ist, dann ist er auch NICHT mit ihr zusammen. Da hat man gemerkt, wie wenig Vertrauen sie in Tyler hat. Wenn sie ihn doch wirklich so sehr mag, muss sie ihm auch vertrauen können. Schließlich hat er ihr unmissverständlich zu verstehen gegeben, was er für sie empfindet. Mehrmals.
Als Rachel dann wieder auf die Bildfläche getreten ist, war sie wie immer unausstehlich. Allerdings hätte Eden Tyler ja etwas von den Erpressungen Rachels erzählen können, dann hätten sie so GETAN, als würde sie ihn verlassen und er hätte gewusst, dass es nicht echt ist. Sie hätte danach dann Dean selbst die Wahrheit sagen können, sodass er es halbwegs schonungsvoll erfährt. Und Tyler wäre nicht so ausgeflippt, denn sie hätte ja wohl am besten wissen sollen, dass er ziemliche Probleme damit hat, sich an jemanden zu binden. Und ihm dann das Herz rausreißen, super Eden. Na ja, sie hat ihn wenigstens nicht lange hängen lassen, weswegen es mich dann doch nicht so gestört hat.
Das hört sich jetzt alles sehr negativ an, ich weiß, aber ich fand das Buch wirklich nicht schlecht. Eden ist nämlich, wenn man mal von den oben genannten Dingen absieht, eine wirklich sympathische Protagonistin. Außerdem finde ich, dass Tyler auch ein toller Charakter ist. Zusammen sind sie richtig süß und man merkt, dass die beiden wirklich zusammengehören und kein Weg daran vorbeiführt, dass die beiden irgendwann zusammen kommen müssen, wenn sie wirklich glücklich sein wollen. Das Drumherum finde ich auch gut. Die Geschichte ist schön abwechslungsreich, sodass keine Langeweile aufkommt, was schon mal das Wichtigste ist. Denn bei vielen Büchern gibt es richtig gute Stellen, aber dafür auch richtig langweilige. Dieses Buch hatte das nicht, sondern war durchgehend interessant.

Fazit:

Ich finde das Buch eigentlich ziemlich gut, auch wenn ich viele Kritikpinkte genannt habe. Das musste ich aber einfach mal machen, weil ich bis jetzt immer nur Positives über dieses Buch gehört habe und wenige wirklich darauf eingehen, dass das Buch nicht immer toll ist. Ich mag diese Reihe trotzdem total gerne und freue mich riesig auf den dritten Teil. Leider wurde der Erscheinungstermin ja auf den September verlegt, weswegen ich jetzt eine Ewigkeit warten muss, was ich gar nicht toll finde, denn das Buch endet mit einem ziemlich üblen Cliffhanger (Warum Tyler?). Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht, aber jetzt heißt es erstmal warten...

Bewertung:

4 von 5 Sternen



Wichtig! Findet ihr die Schriftgröße besser oder ist die, die ich sonst immer benutze besser?





Sonntag, 7. August 2016

Rezension: Everflame - Feuerprobe

Titel: Everflame - Feuerprobe
Autorin: Josephine Angelini
Seiten: 480
Preis: 19.99€
Verlag: Dressler
Genre: Fantasy, Jugendliteratur
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Klappentext:

Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet. Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden - und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser »Crucible« ist Lillian - und Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit, begegnet Lily sich selbst - und einer unerwarteten Liebe. Ein mitreißender Pageturner mit starken Gefühlen: schicksalhafte Entscheidungen, Magie, Spannung und Liebe mit einer Heldin zwischen zwei Männern, zwei Welten und zwei Identitäten.
Quelle


Erster Satz:

Schon auf dem Weg zur Mädchentoilette raffte Lily Proctor ihre widerspenstigen Haare zusammen.


Meinung:

Erstmal falls ihr euch wundert, ich habe noch das alte Cover, was ich aber auch ganz hübsch finde. Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die Göttlich - Trilogie eigentlich ganz gut fand. Außerdem fand ich, dass sich der Klappentext auch sehr interessant anhörte. Die Idee ein Buch über Hexen und Paralleluniversen zu lesen, fand ich richtig spannend. Denn wie cool (oder auch seltsam) wäre es bitte, wenn es noch ganz viele andere Versionen von uns selbst geben würde? Jetzt musste nur noch die Umsetzung passen und das Buch hätte ein riesen Potenzial, zu meinen Lieblingsbüchern zu gehören. Den Anfang fand ich allerdings ein bisschen schleppend, was wohl auch größten Teils wieder an dem fehlenden Ich-Erzähler lag. Geht es euch auch so, dass ihr schneller in Bücher reinfindet, die in der ersten Person geschrieben sind? Aber davon ließ ich mich natürlich nicht abschrecken, denn die Luna Chroniken und die Chroniken der Unterwelt gefallen mir schließlich auch richtig gut und die haben keinen Ich-Erzähler. Die Protagonistin Lily fand ich aber von Anfang an sympathisch. Das Problem mit den dicken Haaren, die nie das machen, was sie sollen, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Das hat Lily und mich einfach zusammengeschweißt. ;) Auch die anderen Charaktere fand ich gut ausgearbeitet. Als Lily dann in der anderen Welt ist, finde ich, dass die Spannung schon mal deutlich angestiegen ist. Ich weiß zwar nicht, woran es lag, aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch trotzdem nicht. Eigentlich hat alles gepasst, aber doch hat irgendwas gefehlt. Ich bin nicht richtig im Buch versunken, sondern habe mich ständig von allem möglichen ablenken lassen, weil mich das Buch einfach nicht richtig packen konnte. Allerdings möchte ich trotzdem wissen, wie es weitergeht, weil das Buch mit einem extremen Cliffhanger endet. Ich hoffe nur, dass mich die weitern Bände mehr in ihren Bann ziehen können, denn die Idee hinter den Büchern ist genial und ich will sie einfach lieben.


Fazit:

Wenn ihr die Göttlich - Trilogie mochtet, mögt ihr dieses Buch bestimmt auch. Wobei ich sagen muss, dass mir die Everflame Trilogie bis jetzt sogar ein bisschen besser gefällt, obwohl es mich nicht richtig gepackt hat, aber das ging mir bei der Göttlich Reihe auch nicht anders (wenn man mal vom ersten Teil absieht).

Bewertung:

3,5 von 5 Sternen

Samstag, 6. August 2016

Lesemonat Juli

Hey, ihr Lieben!

Nach drei Wochen lasse ich mich auch mal wieder blicken. Ich war diese drei Wochen im Urlaub auf Mallorca und hatte nur begrenzt Internet, weswegen ich nichts Neues posten konnte. Aber jetzt bin ich wieder zu Hause und habe immer noch Ferien. Also nehme ich mir fest vor, ab jetzt regelmäßig etwas zu posten.

Jetzt kommt aber erstmal meine Lesemonat Juli! Ich habe diesen Monat 27 Bücher gelesen, die ich euch jetzt nur kurz zeige, weil zu den meisten wahrscheinlich noch Rezensionen folgen werden und ich hier eine Ewigkeit sitzen würde, wenn ich zu jedem Buch auch noch eine Kurzrezension schreibe. Das habe ich mal in meinem Lesemonat Mai gemacht, als ich 17 Bücher gelesen habe und da saß ich gefühlte Jahre dran. Na ich wünsche euch jetzt auf jeden Fall viel Spaß mit meinem Lesemonat.














Colours of Love - Verloren von Kathryn Taylor



Colours of Love - Verführt von Kathryn Taylor




Dark Love - Dich darf ich nicht lieben von Estelle Maskame




Hardwired von Meredith Wild




Because of Low - Marcus & Willow von Abbi Glines



While it lasts - Cage & Eva von Abbi Glines



Just for now - Preston & Amanda von Abbi Glines



Sometimes it lasts - Cage & Eva von Abbi Glines




When I`m gone - Verloren von Abbi Glines 



This is not a love story von Holly Bourne (reread)




Beautiful Oblivion von Jamie McGuire




Stepbrother Dearest von Penelope Ward




London Road von Samantha Young





Crossfire - Versuchung von Silvia Day





Crossfire - Offenbarung von Silvia Day



Crossfire - Erfüllung von Silvia Day




Royal Love von Geneva Lee




Natural Born Chillers von Mara Andeck




These Broken Stars von Amie Kaufman und Meagan Spooner




Untamed von S:C: Stephens


Sisters in Love - So wild von Monica Murphy



Plötzlich Fee - Frühlingsnacht von Julie Kagawa



Breathe - Jax & Sadie von Abbi Glines




Hundert Namen von Cecilia Ahern



Gelesene Seiten: 10.121
Seiten pro Tag: ca. 326
Gelesene Bücher: 27





Monatshighlights



Meine Monatshighlights sind Stepbrother Dearest, weil es eine wunderschöne Liebesgeschichte beinhaltet, These Broken Stars, weil ich solche Siencefiction-Bücher liebe und Just for now liegt hier stellvertretend für die Sea Breeze Reihe, wobei das mein Lieblingsband bis jetzt aus der Reihe ist.



Flops


Einen richtigen Flop hatte ich diesen Monat glücklicherweise nicht, aber wenn ich sagen müsste, welches Buch am schlechtesten war, würde ich mich für Hundert Namen entscheiden, weil ich es teilweise ziemlich langweilig fand. Allgemein mag ich die Bücher von Cecilia Ahern nicht besonders, weil ich finde, dass ihre Bücher nie besonders fesselnd oder gar spannend sind, sondern meistens einfach nur langweilig. Das sind so diese typischen Bücher, die ich mal billig irgendwo sehe und mir denke: Ach, für den Preis kannst du sie ja mal mitnehmen. Und dann versauern sie ewig in meinem Regal, bis ich endlich den Mut dazu aufbringe, mich durch eben diese Bücher zu quälen. Hört sich alles jetzt vielleicht sehr negativ an, aber so schlecht fand ich das Buch gar nicht. Es war nur eben nichts Besonderes.


Eure Nina

Freitag, 5. August 2016

Rezension: Royal Desire von Geneva Lee

Titel: Royal Desire
Autorin: Geneva Lee
Seiten: 384
Verlag: blanvalet
Preis: 12.99€
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Klappentext:

Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?


Erster Satz:

In der Portobello Road herrschte frühmorgendliches Treiben.


Meinung:

Der erste Teil hat mir nicht so gut gefallen, weswegen ich erst lange überlegt habe, ob ich mir den zweiten überhaupt kaufen sollte. Aber schlussendlich habe ich mich dazu entschieden, der Serie noch eine Chance zu geben. Ich habe es nicht bereut, weil ich den zweiten Band schon besser fand. Alexander ist mir zwar immer noch eine Spur zu dominant, aber es war nicht so schlimm wie beim ersten Band. Ich habe ihn immer mehr ins Herz geschlossen, weil er sich um Clara gekümmert hat. Auch Clara ist mir viel sympathischer geworden, da sie immer mehr Charakterstärke entwickelt hat. Sie hat nicht immer sofort ihrem Verlangen nachgegeben, wenn Alexander da war, sondern sich auch mal gewehrt. Spannung kam auch in das Buch durch Claras Exfreund, der plötzlich wieder aufgetaucht ist...
Das Buch ist immer noch nichts, was ich noch nie gelesen habe, aber ich finde es trotzdem gut. Es gibt zwar recht viele Sexszenen, aber ich habe das Gefühl, dass es zumindest weniger sind als beim ersten Band. Auch der Bruder von Alexander (Edward) ist mir total sympathisch und man erfährt in diesem Band auch noch, wie es mit der Liebesgeschichte zwischen ihm und David weitergeht. Der König, Alexanders Vater, ist mir total auf den Keks gegangen. Ich kann ihn nicht ausstehen, weil er immer seine Söhne herumkommandieren muss und sich nie um deren Bedürfnisse schert. Er wirkt total arrogant, genauso wie Pepper, die mich auch angekotzt hat, weil sie auf jede erdenkliche Weise versucht, Alexander und Clara auseinanderzubringen. Das Cover finde ich übrigens auch total hübsch.


Fazit:

Wem der erste Band gefallen, der wird diesen zweiten Teil auch mögen. Ich fand Royal Desire viel besser als Royal Passion, da sich die Charaktere echt zum positiven entwickelt haben. Ich werde mir den dritten Teil auch noch kaufen, da ich jetzt natürlich auch wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht.



Bewertung:

3,5 von 5 Sternen